Wiesenschaumkraut

wiesenschaumkraut

Ein Wiedersehen nach gefühlten 150 Jahren, hatte ich am Osterwochenende mit dem Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis). Das habe ich nämlich als Kind immer gepflückt, gemeinsam mit Schlüsselblumen. Vor dem Krieg war das ja noch erlaubt und politisch korrekt.

Das Wiesenschaumkraut zählt zu den Kreuzblütengewächsen und ist entfernt mit dem Gemüse- und dem Chinakohl verwandt. Es kann bis zu 60 cm hoch werden und blüht von April bis Mai. Man findet es in Wiesen und lichten Wäldern.

Nach der Blüte bildet es schotenförmige Samenstände aus. Sie öffnen sich sobald sie reif sind und schleudern den Samen in die Umgebung.

Tränendes Herz

Das tränende Herz (Lamprocapnos spectabilis) ist eine mehrjährige, winterharte Staude.

Ihre zarten Herzen blühen von April bis in den Herbst hinein. Am besten gedeiht sie in Halbschatten bis Schatten.

Kirschlorbeer blühend

 

Der immergrüne Kirschlorbeer hat sehr zarte Blüten und ist gut als dichte Hecke geeignet.

Der Lorbeer  ist frosthart und kann bis zu sieben Meter Höhe erreichen. Er zählt zur Familie der Rosengewächse.

Hyazinthenblüten

hyazinthenblüten

Da sich der Frühling 2012 bis jetzt nur von seiner trockenen Seite zeigt, bleiben viele Frühblüher kleiner als gewohnt. Ihre Blütenstände sitzen, wenn sie nicht erforen sind, nur knapp über dem Boden.

Den Hyazinthen scheint die Trockenheit nur wenig bis nichts auszumachen. Sie blühen wie gewohnt.

Aquilegia caerulea

aquilegia caerulea

Bilder von Akeleien haben wir schon desöfteren vorgestellt. Bei der oben gezeigten handelt es sich um eine Sorte von Aquilegia caerulea. Die Naturform ist in Nordamerika heimisch.

Sie eignen sich für sonnige bis halbschattige Standorte mit einem frischen bis trocken Boden.

Die Akeleien zählen zu den Hahnenfußgewächsen und sind mit den Leberblümchen und der Clematis verwandt.

Zwetschgenblüten

zwetschgenblüten

Die Blüten von Pflaume, Zwetschge, Kirsche und Kollegeninnen halten leider nicht sehr lange. Wenn sie verblühen, flittern ihre Blütenblätter wie Schnee durch den Garten. Sie zählen, wie auch der Apfel oder die Erdbeere, zu den Rosengewächsen.

Duftveilchen

duftveilchen

Das Duftveilchen (Viola odorata) zählt zu den Frühlingsblumen und kann seine Blüten bereits im Februar zeigen. Pflanzen muss man es nicht, es lässt sich von alleine im Garten nieder.

Am besten gefällt es mir, wenn es in der Wiese wächst. Es dort im Morgentau zu fotografieren, kann allerdings zu durchnässter Kleidung führen.

Die Gänsekresse

Die Gänsekresse ist eine niedrigwachsende Staude, die sonnige bis halbschattige Lagen bevorzugt.

Sie blüht von März bis April und erreicht eine Höhe von circa 10 cm.

Große Sternhyazinthe

sternhyazinthe

Die Große Sternhyazinthe (Chionodoxa forbesii) ist eigentlich eine kleine, denn sie wird nur ca. 5 cm hoch. Sie benötigt kaum Pflege und eignet sich für das Beet oder den Steingarten, in sonniger bis halbschattiger Lage.

Sie ist mit blauen und lila Blüten zu erhalten.

Gefüllte Narzissen

gefüllte narzissen

Die Narzissen zählen zu den Amaryllisgewächsen und sind entfernt mit dem Lauch und der Speisezwiebel verwandt. Sie dürften, neben den Tulpen, mit denen sie nicht verwandt oder verschwägert sind, die beliebtesten Frühblüher sein. Entsprechend groß ist die Auwahl an Arten und Sorten. Der Star in meinem Garten ist in diesem Jahr diese gefüllte Sorte. Sie wird nur ca. 25 cm hoch. Ein paar Infos zur Pflege und zu weiteren Arten, gibt es hier.