Schwebfliege (Episyrphus balteatus) auf Pelargonie (Pelargonium)



Als ich gestern gerade dabei war, die kamera einzurichten für ein paar schicke Lupinen Shots, flog mit dieses putzige kleine Hummelchen vor die Linse. Da habe ich das Einstellen erstmal hintenangestellt und abgedrückt …
… Infos zur Anzucht von Lupinen (Lupinus) aus Samen gibt es hier.


Keine Ahnung, welche Art Insektentierchen sich da an der Blüte einer Färberkamille labt, aber es sieht putzig aus. Durch moi und meine Kamera hat es sich übrigens nicht stören lassen. Ganz im Gegensatz zu den Bienen, denen ich meist wie bekloppt hinterherhüpfen muß.



Wer Hummeln mag, sollte Majoran (Origanum majorana) im Garten oder auf dem Balkon pflanzen. An den Blüten der beliebten Gewürzpflanze naschen sie nämlich sehr gerne und ausdauernd.
Majoran gedeiht gut an einem sonnigen Standort. Die Erde sollte wasserdurchlässig sein und kann auch mal antrocknen.


Ob sich die aktuelle Wirtschaftskrise auch im Insektenreich bemerkbar macht, kann ich leider nicht sagen. Aber zumindest diese Schwebfliege scheint es nicht zu stören, wenn die Pflanze vom Discounter stammt.

Wenn (die Betonung liegt hier auf wenn) ich mal am Joggen bin, ärgere ich mich meist, das da am Wegesrand so hübsche Blümeleins blühen und ich die Kamera nicht mit habe. Gestern hatte ich nun endlich Zeit, die Strecke mit dem Radel nach guten Motiven abzugrasen. Außerdiedem wollte ich mein neues Einbeinstativ mal einsetzen. Von dem ich mir eigentlich mehr erwartet habe, aber das mag auch an der noch mangelnden Übung liegen.

Eine Biene mit einer schweren Kamera beim Pollensammeln zu verfolgen, erfordert durchaus körperlichen Einsatz. Neben einigen Druckstellen am Knie, sind mir aber zum Glück ein paar halbwegs brauchbare Bilder gelungen. Von Vorne wäre mir die Kleine ja lieber gewesen, aber da hatten wir wohl unterschiedliche Interessen.
Apis mellifera macht sich hier gerade über die Pollen eines Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus) her.
Industrielles Bienenfutter wird übrigens zum Teil aus Saccharose hergestellt.


Um sich vor Feinden zu schüzten, imitiert die Schwebfliege das Aussehen einer Wespe. Dies wird als Mimikry bezeichnet. Einen Stachel besitzt sie aber nicht. Ernährungstechnisch steht sie voll auf Pollen und Nektar.

Obs denn eine Scharfgarbe ist, an deren Nektar sich die kleine Ameise labt, bin ich mir ja nicht so ganz sicher. Da weder der kleine Krabbler noch der Wind stille halten wollten, war da pfotofiertechnisch leider nicht mehr rauszuholen …